SWR3 – Land

Veröffentlicht in Meinungen-und-Gedanken, op tour mit Tags , , , am 19. Dezember 2005 von Christian Louis

Nun, diese andauernde Reiserei, die ich ja selbst als gar nicht so schlimm empfinde, scheint mich doch ein wenig wuschig zu machen.

Anders kann ich mir nicht erkären, dass ich heute erst ein Werbeplakat mit Zeus und Wirbitzky sehen mußte, um zu merken, dass ich ja im SWR3-Land – also quasi in der Heimat – unterwegs bin.

Wobei, ist BW wirklich noch SWR3-Land? Frank Laufenberg und Elmi würden das bestimmt wehement verneinen! Und ich verstehe immer noch nicht, wie man einen tollen Sender wie SWF3 mit einer Krücke wie SDR verheiraten konnte. Das reißen auch Werbesprüche wie „Schon gehört? Eins gehöhrt gehört! SWR 1″ nicht mehr raus…
Nachtrag: bei der Recherche, ob ich Wirbitzky wirklich richtig geschrieben habe, hat sich übrigens herausgestellt, dass Anetta Politi jetzt zusammen mit Volker Janitz das Duo Michael Reufsteck und Jochen Stöckle abgelöst haben. Ich sollte echt wieder regelmäßiger Radio (und zwar das einzig wahre!) hören… wobei, wenn ich dann von der nervigen Griechin geweckt werde.. lieber nicht…
[Wolfgang Niedecken - Mit Wolke schwaade; mal wieder pendelnd zwischen Frankfurt/Main und Hamburg]

Was Projektplanung mit Musik zu tun hat…

Veröffentlicht in IT-Stuff mit Tags , , am 18. Dezember 2005 von Christian Louis

… kann ich Euch leider auch nicht sagen. Allerdings scheint Winzigweich Project der Meinung zu sein, dass das irgendwas miteinander zu tun hat. Anders kann ich mir zumindest den Dialog zum Öffnen eines Projekts nicht erklären, der als Default-Filemaske *.mp* hat :)

Ich bezweifle jedoch, dass Loddo, denn diesen Song hätte ich fast geöffnet, mir wirklich helfen kann; außer natürlich das Projekt ist nicht in Hamburg; dann hat’s eh keinen Zweck…

[Wolfgang Niedecken - Für 'ne Moment; kurz hinter Frankfurt]

Stuttgart – Flight distance ?

Veröffentlicht in Bahn mit Tags , , , am 17. Dezember 2005 von Christian Louis

Wer jemals in einer Unternehmensberatung gearbeitet hat, der wird den legendären Begriff „flight distance“ kennen. Er bezeichnet die Art von Entfernung, bei der es wirklich sinnvoll ist, sich in den Flieger zu setzen anstatt mit einem PKW oder den Öffentlichen Fernverkehrszügen anzureisen. Die magische Grenze liegt bei ca. 4 Stunden Zugfahrt.
Für Hamburg ist also irgendwie alles deutlich südlicher von Frankfurt – sprich, alles was südlich des „Ruhrpotts*“ liegt – als flight distance anzusehen.

Ich selbst handle meist auch so, denn ich finde Bahnfahren auch bei 4-Stunden-Trips durchaus interessant:

- von mir zu Hause brauche ich ca. 10 Minuten zu Fuß zum Bahnhof; zum Flughafen dauert es eine gute halbe Stunde mit jeder Form von Verkehrsmittel.

- Wenn ich zum Bahnhof hechte, reicht es, wenn ich 3 Minuten vor Abfahrt da bin; in vielen Fällen auch 10 Minuten nach planmäßiger Abfahrt, aber das ist ein anderes Thema :)
Beim Flieger muß ich schon ne Stunde vorher am Flughafen sein, um Check In und Boarding hinzbekommen.

- Bei der Bahn setze ich mich dann auf meinen Platz, pröddle mein Gepäck irgendwo hin und fang’ an zu arbeiten (oder ab und an zu bloggen) während mein iPod läuft. Mein Mobile ist dabei auch angeschaltet, ich bin also zumindest sporadisch in der Lage, mit meiner Umwelt Kontakt aufzunehmen. Desweiteren habe ich ein gutes Bordrestaurant und Toiletten, die ich jederzeit aufsuchen kann. Ich kann mich innerhalb des Zugs auch frei bewegen.
Wenn ich fliege, dann muß ich mich erst mal anschnallen. Es gibt kein Bordrestaurant, dafür aber ein Freigetränk am Platz. Arbeiten kann ich auch erst nach dem Start und bis zur Landung, effektiv innerdeutsch also nur 30-40 Minuten, je nach Flugdauer. Handgepäck darf ich auch nur ein Stück mitnehmen. An Erreichbarkeit per Mobiltelefon während dieser Phase ist mal überhaupt nicht zu denken! Man könnte ja das Flugzeug zum Absturz bringen :)

- Wenn ich mit der Bahn angekommen bin, schnapp’ ich mir meine Sachen, steige aus und bin IM ZENTRUM. Flughäfen liegen zumeist außerhalb der Stadt, weil sie viel mehr Fläche benötigen und auch sehr viel Krach machen. Darüberhinaus muss ich – da ich meistens mit Koffer UND Notebook unterwegs bin, erst mal aufs Gepäck warten. Bis ich dann aufm Flughafen wieder rausgefunden habe und in der S-Bahn gen Zentrum sitze, dauert es auch wieder ewig.

Eine wirkliche Zeitersparnis hat man also in den wenigsten Fällen. Dennoch wollte ich letztlich nach Stuttgart und daher fliegen. Kostenbewußt habe ich den Flug eine halbe Ewigkeit im Voraus gebucht (erwähnte ich bereits, dass das Bahn-Preismodell da deutlich unkomplizierter ist und deutlich mehr Flexibilität möglich macht?) und es kam wie es kommen mußte…

Da ich beruflich im Rheinland zu tun hatte, habe ich den Hinflug nicht wahrnehmen können. Jetzt aber kommt der wichtige Part, den man nicht unterschätzen darf: Nichtaufkreuzen auf dem Hinflug bedeutet automatisch, dass die Reservierung des Rückflugs ebenfalls verfällt (wie will man den denn auch wahrnehmen? Man ist ja logischerweise nicht an dem Ort, von dem der Flieger wieder zurück geht, weil man ja gar nicht erst HINGEFLOGEN ist… Insellogik!). Dank eines Hinweises flugerfahrenen Kollegen und mit Hilfe unseres subkompetenten Reisebüros ist es mir immerhin gelungen, Schadensbegrenzung zu betreiben und 3 Stunden vor Abflug Steuern und Gebühren erstattet zu bekommen. Leider war es natürlich nicht mehr möglich, einen auch nur halbwegs preislich attraktiven Ersatzflug zu bekommen. Und bei einem Delta von 200 EUR finde ich auch 5 Stunden Zug noch zumutbar.

Erwähnte ich eigentlich, dass ich NATüRLICH auch noch so kurzfristig bei der Bahn eine Sitzplatzreserverung bekommen habe und zusätzlich noch dank 1-Stunden-Takt der Züge an einem Meeting in Stuttgart teilnehmen konnte, dass ich fliegend verpasst hätte? Und deshalb denke ich echt über eine Bahncard 100 nach…

* Ihr wißt schon: für den geographisch gebildeten Hamburger ist ja eh alles zwischen Münster und Mainz „Pott“.

[M'r losse de Dom in Kölle (remixed) - Bläck Föös; kurz vor Mannheim]

Bahn.bonus Prämien

Veröffentlicht in Bahn mit Tags , , am 16. Dezember 2005 von Christian Louis

Nachdem ich die bahn.comfort – Grenze von ca. 2000 EUR Umsatz bei der BundesBahn schon vor einigen Monaten hinter mir gelassen habe und seitdem gern gesehener Gast in diversen Bahn Lounges bin, sammle ich ja auch seit Beginn des Programms fleißig bahn.comfort Punkte. Pünktlich zum 1.12. hatte ich dann auch weitere 1000 EUR Umsatz bei der Bahn zusammen und komme damit in den Genuß, mir eine tolle Prämie wie den übergang in die erste Klasse für eine Bahnfahrt meiner Wahl auszusuchen.

Leider spielen die Prämien irgendwie alle in der Liga von „Verzehrgutschein“ bis „Freifahrt“, coole und stylische Dinge aus dem Bahnshop 1435 sind nicht darunter. Außerdem kann man die Prämen leider nicht „on the fly“ mithilfe der Bahncard und einer PIN nutzen, sondern muß vorher einen Gutschein dafür beantragen.

Ich werde mich „die Tage“ jedoch mal für einen Gutschein entscheiden – entweder einen übergang in die erste Klasse oder Verzehrgutscheine, mit denen ich mal das Bordrestaurant ausprobieren kann. Sobald ich erste Experimente in diese Richtung gewagt habe, werde ich das natürlich im Weblog berichten.

Dennoch zeigt mir die Leichtigkeit, mir der ich diese Punkte zusammengesammelt habe, dass ich inzwischen doch eher zu den passionierten Bahnfahrern gehöre, auch wenn mein Job einen großen Teil davon ausgemacht hat. Aber, im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln, insbesondere dem Flugzeug, ist die Bahn durchaus sehr reizvoll… doch mehr dazu die Tage.

Ach: kleines Bahn-Allgemeinwissen:

Frankfurt ist ein Sackbahnhof. Wenn man also rückwärts sitzend einfährt, wird man vorwärts fahrend wieder rausfahren. Allerdings aufgemerkt – wenn man danach über Frankfurt Flughafen in Richtung Stuttgart fährt, dreht sich die Fahrtrichtung erneut um. Gilt übrigens auch für die Rückrichtung :)

[I believe - Bon Jovi; auf dem Weg nach Mannheim]

Christian op tour

Veröffentlicht in Bahn, General, op tour mit Tags , , am 15. Dezember 2005 von Christian Louis

Wahrscheinlich ist Euch aufgefallen, dass ich nicht mehr a priori blogge, wann ich mich wo rumtreibe. Falls Ihr Euch fragt, warum das so ist: Es gibt dazu zwei Gründe:

Die Resonanz auf die „Ach, ich bin die Tage dort und dort, ruft durch, wenn Ihr Bock auf ein Bier habt“ war sehr niedrig, um nicht von „nichtvorhanden“ zu sprechen

Eine immer-noch-nicht-bloggende liebe Freundin, deren „Lieblingsband“ ;) ich gerade höre, hat mich darauf hingewiesen, dass die Kombination aus Veröffentlichung der Adresse und des persönlichen Wochenplans incl. Abwesenheiten nicht gerade clever ist. Ich glaube zwar nicht unbedingt, dass Einbrecher regelmäßige Blogleser sind, aber man weiß ja nie…

[Lunik - Backup; 20 Minuten vor Frankfurt]

Comeback der Best-Of-Alben

Veröffentlicht in Meinungen-und-Gedanken, op tour mit Tags , , , am 14. Dezember 2005 von Christian Louis

Okay, es ist Weihnachtszeit. Das wiederum schreit quasi nach Best-Of-Alben und wie ein lieber Bekannter von mir in seinem Blog (nein, ausnahmsweise wird das nicht verlinkt – er hat mich explizit drum gebeten) erwähnt hat, nach Comebacks von Bands, die irgendwie auch früher nicht so recht erfolgreich waren…

Das kennt man ja soweit auch aus den Jahren zuvor; Neu ist mir jetzt jedoch, dass es Comebacks von Best-Of-Alben gibt. Anders kann ich mir die folgende Beobachtung jedoch nicht erklären:

Wie bei guten 60% meiner Blogeinträge sitze ich nämlich gerade mal wieder im Zug und beim Studium des Reiseplans fiel mein Blick auf beiläufig – dank iPod auch nicht aus akutem Interesse – auf das zugeigene Radioprogramm. Dort wurde zu meinem Erstaunen Bon Jovi – Crossroads gefeatured; ein Album, dass sich seit mindestens 6 Jahren in meinem persönlichen CD-Besitz befindet.

Okay, der Album-Output und insbesondere die -qualität von Bon Jovi hat in den letzten ca. 10 Jahren nahezu konstant abgenommen (auch wenn ich It’s My Life und Have A Nice Day durchaus nett fand), aber ist das ein Grund, ein fast ebenso altes Best-Of-Album zu recyceln??

[Bon Jovi - Have A Nice Day, irgendwo hinter Kassel]

WG Parties in Hamburg

Veröffentlicht in Hamburg mit Tags , , , am 13. Dezember 2005 von Christian Louis

Während ich einem lieben, wohnungslosen Bald-Hamburger durch eine kurze Recherche der allgemeinen WG-Lage helfen wollte, bin ich auf eine interessante Sache gestoßen:

Offensichtlich durch einen Artikel in der Neon inspiriert, der von lösungsorientierten Ansätzen für die desolate Wohnsituation in Paris berichtete, gibt es seit Kurzem in Hamburg auch eine WG-Party. Das Konzept dieser Parties ist schnell erklärt:

Anstatt durch zahllose Badezimmer zu schlappen oder zahllose Menschen durch das eigene Bad schlappen zu lassen, treffen sich hier WG-Suchende und WG-Zimmer-Bietende in einer Kneipe zum Bierchen und gemeinsamen Beschnuppern.

In Paris scheint das Konzept gut zu funktionieren, hier dauert es im Durchschnitt laut Neon Artikel nur 3 Wochen, bis man eine wirklich nette WG gefunden hat. Da gibts die Parties aber auch in wöchentlicher Frequenz. Hamburg ist leider erst bei „monatlich“ angekommen und die aktuelle Party war genau – vorgestern.. sorry, zu spät gesehen Marcus!

Lustig fand ich dabei jedoch nur, dass die WG-Such-Party in der Location stattgefunden hat, in der man sich selbst wie auf einer WG-Party fühlt, bei der man nicht eingeladen ist und somit schonmal das passende Feeling vorprogrammiert ist.
Eingeweihte werden wissen, dass hier natürlich nur die legendenbildende 3-Zimmer-Wohnung gemeint sein kann, in der auch ich schon zahlreiche nette Abende verbracht habe. Daher: die 3-Zimmer-Wohnung lohnt immer einen Besuch; gerade und insbesondere wenn man ein WG-Zimmer sucht…

FrOSCon lernt vom Linuxtag

Veröffentlicht in FrOSCon, General, Hamburg mit Tags , , , am 12. Dezember 2005 von Christian Louis

Das zumindest ist der feste Plan der FrOSCon-Orga. Wie Daniel ja schon berichtet hat, wird sich der Linuxtag nämlich zur Mitgliederversammlung im Netzladen treffen. Desweiteren ist durch einen lustigen Zufall der 1. Vorsitzende ebenjenes Vereins ein Kollege von Marcus. So zumindest kam bei der Weihnachtsfeier von Marcus’ neuer Company heraus.
Das wiederum hat mich ein wenig verwundert, schließlich arbeitete Nils bis vor Kurzem laut Google noch bei einem lokalen Ableger eines Mitbewunderers meines Arbeitgebers.
Bottomline ist aber, dass wir hoffen, von den vielen Verknüpfungen profitieren zu können und ein wenig vom Geist der frühen Linuxtage auch in die Hallen unserer Fachhochschule tragen zu können.

Und wenn dann ein paar Linuxtagler ebenfalls Vorträge halten würden, dann wäre der Kreis wieder geschlossen. Apropos… der Call for Papers beginnt im Januar!

Und wenn ich viel Glück habe, dann werde ich einen Teil der Linuxtagler ja vielleicht auch auf dem 22C3 treffen. Und da sind wir wieder: die Welt ist viel zu klein… (was ich letztlich auch wieder bei unserem Abteilungsmeeting herausgefunden habe. Apropos: Heiko S., falls Du das hier liest, ich soll Dich von unserem neuen Personaler und ehemaligen Accenture-Menschen Christoph recht herzlich grüßen!)

Mitbewunderer

Veröffentlicht in Wörterbuch mit Tags , , , am 11. Dezember 2005 von Christian Louis

Und schon wieder ein neues Wort:

„Mitbewunderer“

Dieses Wort ist bislang die freundlichste Variante von „Feind“ oder „Konkurrent“.
Wir bevorzugen jedoch innerhalb unseres Unternehmens die Vokabeln „Wettbewerber“ oder freundlicher „Mitbewerber“. „Mitbewunderer“ ist aber bislang der schönste Euphemismus für „schäbige Dreckscompany, die uns Aufträge klaut“, die ich gehört habe.

Und ja, irgendwie ist das auch eine Form von Newspeak, die wir da pflegen…

Doch ein Geek

Veröffentlicht in IT-Stuff mit Tags , , am 9. Dezember 2005 von Christian Louis

Nachdem Nils und Marcus beide fleißige Test-Taker sind, habe ich mir gedacht, dass ich auch mal zur Belustigung der Massen nachziehe. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich ein Geek bin, und zwar ein Computer Geek. Kein Anime / Manga Geek und auch kein Redneck.

Ob das jetzt ein gutes Zeichen ist?

  You scored as Computer Geek. OMGTTA4UNFB (Oh, My God! That’s totally awesome for you. Neato frito bandito)! You’re a computer geek. This means that you have an elaborate vision of the future in which technology and humanity merge into a race of cyborgs! Also, I’m going to need your phone number b/c I’m not fortunate enough to be a computer geek, and I always need help.

Computer Geek
 
100%
Redneck Dork
 
33%
Nerd
 
33%
Not A Geek
 
17%
Anime Geek
 
17%
Loser
 
0%
Dungeons & Dragons Geek
 
0%
Comic/Videogame Geek
 
0%
Sci-Fi Geek
 
0%

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